dieses Objekt haben wir für Sie gefunden:

Wildtierhaltung? Hier!

Nur noch einzäunen -
- und Futterplätze einrichten
Potenzielles Futtermittellager (1)
Potenzielles Futtermittellager (2)
Oder Unterstand
Zweites Lagergebäude
Ehemaliges Forsthaus zum Wohnen
Achtung, Denkmalschutz!
Forsthaus von Ost (2)
Ihr Pool
Ihr Strom
Auf Wiedersehn!
 
 

Eckdaten

Objekt-ID:
BPI 7890
Objektart:
Land- / Forstwirtschaft
Lage:
01844 Neustadt (Niederottendorf)
Zimmer:
29
Gesamtfläche:
ca. 540 m²
Grundstücksfläche:
ca. 100.658 m²
Wohnfläche:
ca. 540 m²
Kaufpreis:
480.000,00 €
Käuferprovision:
5,95 % (inkl. MwSt.)
denkmalgeschützt:
Ja
25 50 75 100 125 150 175 200 225

Objekt

Wie für dieses Objekt geschrieben:

"Seit Beginn der siebziger Jahre hat sich die Grünlandnutzung durch Dam-, Rot-, Sika- und Muffelwild als Alternative zur Mutterkuh- und Koppelschafhaltung entwickelt. Ziel der landwirtschaftlichen Wildhaltung ist die naturnahe Produktion von gesundem Wildfleisch durch grobfutterorientierte Äsung auf Rest- und Splitterflächen, die z. T. anderweitig schwer nutzbar sind. Sie ist damit ein Produktionszweig, der die Forderungen der Politik nach Extensivierung, Verbraucher-, Natur- und Umweltschutz erfüllen kann. Als Marktnische gewinnt die Wildhaltung in der Landwirtschaft immer mehr an Interesse, da die zunehmende Nachfrage nach ökologisch produziertem Fleisch eine zusätzliche ausbaufähige Einkommensquelle im Nebenerwerb darstellt. Sie eignet sich für alle betrieblichen Rechtsformen.

Die für die Wildhaltung zuständige Person hat nachzuweisen, dass sie über die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt. Diese sind in der Regel mit dem erfolgreichen Abschluss eines Sachkundelehrganges über landwirtschaftliche Wildhaltung gegeben. In Sachsen werden derartige Sachkundelehrgänge von der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Köllitsch angeboten. Darüber hinaus prüft die Behörde die Zuverlässigkeit der für den Betrieb des Geheges zuständigen Person, insbesondere unter Berücksichtigung etwaiger tierschutzrechtlich relevanter
Straf- und Bußlgeldverfahren."

Quelle: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/download/Leitlinien_zur_guten_fachlichen_Praxis_der_Wildhaltung.pdf

Wer es erwirbt, taucht zugleich tief in die Geschichte ein. Sie beginnt 1712, als ein Rittergutsbesitzer mit der kurfürstlichen Kammer einen Vertrag über Holzlieferung aus dem Hohwald abschloss. Um Wohnraum für einen Förster und Aufenthaltsräume für Holzfäller, Fuhrleute und Flößer zu schaffen, ließ er mitten im Wald ein Haus errichten. Diesem Zweck diente es ca. 200 Jahre lang, danach war es Wohnhaus, Gasthof und zuletzt Kinderferienlager.

Lage

Der Hohwald ist ein ca. 30 km² großes zusammenhängendes Waldgebiet an der Grenze zwischen der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz. Neben der Forstwirtschaft ist der Hohwald vor allem durch den Bergbau (Lausitzer Granit), die Hohwaldklinik und den Tourismus (Valtenbergturm) bekannt geworden.
Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohwald_(Waldgebiet)

Unser Objekt befindet sich in Neustadt in Sachsen (www.neustadt-sachsen.de) am Südwestrand des Hohwaldgebietes und ist sowohl von der Hohwaldstraße erreichbar, die das Waldgebiet südlich des Valtenberges auf einer Länge von knapp acht Kilometern durchzieht, als auch vom 2011 fertiggestellten Autobahnzubringer, der Neustadt mit der Anschlussstelle Burkau der Bundesautobahn A4 (Dresden-Görlitz) verbindet. Von da bis zu unserem Objekt fährt man etwa zwanzig Minuten. Die letzte Teilstrecke führt über öffentliche Feld- und Waldwege, direkt vorm Grundstück überquert man einen malerischen Bachlauf.

Neustadt wurde 1333 als Goldbergbaustadt erstmals urkundlich erwähnt. Durch die Lage an der vielbefahrenen Salzstraße, die von Halle über Stolpen und Neustadt nach Böhmen führte, gewann die Stadt bereits in den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens als Marktort an Bedeutung. Die größte Veränderung in seiner Geschichte erlebte sie in der Zeit von 1948 bis 1984, als sie sich zum Zentrum des Landmaschinenbaus der DDR entwickelte. Seit 1990 schrumpfte die Landmaschinenherstellung, 2004 wurde sie ganz eingestellt. Seit 2007 fertigt die CAPRON GmbH - Caravan Produktion Neustadt - auf dem ehemaligen Landmaschinenbaugelände Wohnmobile. Weiterhin entwickelten sich seit 1990 zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen in Industrie (z.B. GERODUR, VERITAS, WTK-ELEKTRONIK), Handwerk und Gewerbe, so dass Neustadt nicht nur touristisch, sondern zunehmend auch wieder wirtschaftlich geprägt ist.

Mit der Neustadthalle, dem Erlebnisbad und dem Sportforum verfügt Neustadt über viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Ausstattung

Bauplanungsrecht
- Außenbereich

Baukörper
- Forsthaus (9 m x 15 m, teilunterkellert, Denkmalschutzobjekt, früher Gasthof, Wohn-/Gewerbefläche geschätzt 250 m², 4 Zi. oben, unten Gastraum)
- Gäste- und Saunahaus (10 m x 6 m)
- Übernachtungsgebäude (37 m x 12 m, Wohn-/Gewerbefläche geschätzt 290 m², Anzahl Zimmer geschätzt 24)

Medien
- Elt, auch Starkstrom
- Telefon
- zwei artesische Brunnen
- Wasserleitung verlegt, aber nicht angeschlossen
- notwendige Investition bei Wohnnutzung: vollbiologische Kläranlage

Außenanlagen
- befestigter Platz (50 cm Schotter, Flächendrainage) 50 m x 25 m
- gemauertes Freischwimmbad 5 m x 13 m
- drei Naturteiche (z.Zt. ohne Wasser)
- Baumbestand Lärchen und Buchen, auf 50 % der Waldfläche wurde der Fichtenbestand gerodet.

Bach an der südlichen Grundstücksgrenze

Energieeinsparverordnung

Energieeinsparverordnung:
Laut § 16 Abs. 5 EnEV 2014 sind kleine Gebäude und Baudenkmäler von den Verpflichtungen eines Energieausweises befreit.

Provision

5,95 % (inkl. MwSt.)

Anbieter

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