dieses Objekt haben wir für Sie gefunden:

Bis 2030 fehlen drei Millionen Senioren-Wohnungen!

Villa von Nordost
Villa von Nord
Villa von Nordwest
Gesamtobjekt von Nordwest
Westflügel
Platz für Begegnungen
Potenzial
Auf Wiedersehn!
 
 

Eckdaten

Objekt-ID:
BPI 6730
Objektart:
Mehrfamilienhaus
Lage:
02689 Sohland (Wehrsdorf)
Zimmer:
45
Grundstücksfläche:
ca. 1.614 m²
Wohnfläche:
ca. 924 m²
Kaufpreis:
90.000,00 €
Käuferprovision:
5,95 % (inkl. MwSt.)
denkmalgeschützt:
Ja
25 50 75 100 125 150 175 200 225

Objekt

Bis 2030 fehlen in Deutschland drei Millionen Senioren-Wohnungen, hieß es schon 2015 in einer Studie des Pestel-Instituts. Und dieser Mangel wird nicht nur in den Großstädten bestehen, sondern auch auf dem Land. Ein guter Grund, in seniorengerechten Wohnraum zu investieren, finden wir.

Kluge Investoren wissen: Senioren wollen nicht nur gemütlich wohnen, sondern sie blicken auch gern auf die Geschichte zurück. Objekte mit Geschichte eignen sich daher vorzüglich für seniorenrechtes Wohnen.

Und die haben wir: Etwa 1870 ließ Friedrich Wilhelm Ullrich hier eine Villa errichten. 1883 begann Oskar Ullrich im Keller der Villa mit der "Fabrikation von Trinkbranntwein und Likören". Bald reichte der Platz nicht aus, so dass Bruno Ullrich eine Großfabrik zur Likörherstellung errichten ließ. 1914 war sie fertig. Als er im gleichen Jahr in Rußland fiel, hinterließ er seine Frau Milda Ullrich (geb. Augst) und sechs Kinder. Milda wurde alleinige Inhaberin des Unternehmens. 1918 kam mit Theodor Herrmann ein ehemaliger Angestellter (seit 1906) von der Front zurück und beriet Milda. 1920 heirateten sie, 1922 wurde ihr gemeinsames Kind geboren. Von 1920 bis 1941 erlebte die Firma Oskar Ullrich eine Zeit der Hochkonjunktur. 1941 starb Theodor Herrmann und die großartige Milda Herrmann führte das Unternehmen auch durch den zweiten Weltkrieg - bis 1944 allein, dann gemeinsam mit ihren drei Söhnen als Oskar Ullrich KG. Ab 1956 kam es zu Engpässen in der Zulieferung von Rohstoffen, 1960 entstand die Wäscherei Oskar Ullrich KG, 1971 verstarb Milda Herrmann. 1996 schloss die Wäscherei. 1998 wurde ein Bauantrag zum Umbau der Fabrikgebäude zu Wohnzwecken genehmigt. Dabei sollten auf 924 m² Wohnfläche für ca. 1,7 Mill. DM seniorengerechte Wohnungen entstehen.
(Quellen: Wehrsdorfer Heimatfreunde, Kreisarchiv Bautzen)

Diese Geschichte wird Seniorinnen und Senioren fesseln - hier möchten sie wohnen.

Lage

Die Gemeinde Sohland a.d. Spree liegt im Südosten Deutschland an der Grenze zur Tschechischen Republik. Sie ist mit 7.407 (Stand 2013) Einwohnern und 37,3 km² eine der größten Gemeinden im Landkreis Bautzen und gehört dem Freistaat Sachsen an.

Am 01.03.1994 wurden die Ortschaften Sohland (1222 erstmals erwähnt), Wehrsdorf (1232 erstmals erwähnt) und Taubenheim (1345 erstmals erwähnt) zur Gemeinde Sohland a.d. Spree zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss hat sich als außerordentlich fruchtbar erwiesen, die Gemeinde gehört zu den leistungsstarken in der Region. Drei Kindertagesstätten, zwei Grundschulen und eine Mittelschule bieten gute Betreuung und Ausbildung für die jüngsten Bewohner. Das nächste Gymnasium befindet sich in Wilthen.
(frei nach www.sohland.de)

Einen Überblick über Firmen in Sohland gewinnen Sie auf http://sohland-spree.com/firmen.htm.

Unser Objekt befindet sich in der Ortschaft Wehrsdorf unmittelbar an der Bundesstraße 98.

Verkehrsanbindung
- Bus, nächste Haltestelle: Wehrsdorf, Erbgericht (ca. 400 m, Linien 111/115, jeweils Wehrsdorf - Bautzen, und 181 Bischofswerda - Wehrsdorf - Oppach
- Bahn, nächster Bahnhof: Sohland an der Spree (ca. 3,2 km: TLX RE2 Dresden - Zittau)
- Flug, nächster Flughafen: Dresden (ca. 60 km)
- PKW, nächste Anschlussstellen der Bundesautobahn A4: Bautzen-West, Salzenforst und Burkau (20 bis 27 km)

Ausstattung

Eintragungen in der Liste der Kulturdenkmale:
Bezeichnung
Ehemalige Wäscherei (straßenseitiger Bau mit seitlichem Pavillon)

Datierung
Bezeichnet mit 1883

Beschreibung
Sozialhistorisch von Bedeutung, zweigeschossig, massiv, mit symmetrischem Aufbau der Fassade, zweiachsiger Mittelrisalit, Putzgliederung im Erdgeschoss sowie an Fenstern und Ecken, seitlicher eingeschossiger Verandaanbau, rückwärtiges Gebäude kein Denkmal, laut ALK-Daten besitzt Gebäudekomplex die Hausnummer 26, bis November 2007 irrtümlich unter Nummer 24 erfasst.

Baukörper
-Villa (zweigeschossig) mit Pavillon/Veranda unsaniert
- ehem. Produktions-/Lager-/Bürogebäude (2,5-geschossig) unsaniert

Flächen:
- Büro Villa ca. 270 m²
- Büro Hinterhaus ca. 80 m²
- Pavillon ca. 30 m²
- ehem. Produktion ca. 1.100 m²

Medien:
- Trinkwasser, Abwasser, Strom, Telefon
- Erdgas (in der Straße)

Energieeinsparverordnung

Laut § 16 Abs. 5 EnEV 2014 sind kleine Gebäude und Baudenkmäler von den Verpflichtungen eines Energieausweises befreit.

Provision

5,95 % (inkl. MwSt.)

Anbieter

Beate Protze Immobilien GmbH
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Thomas Birnstein

Ansprechpartner

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