dieses Objekt haben wir für Sie gefunden:

Kurze Wege und Blick aufs Hafenbecken!

Bitte klingeln!
Wir sind zu Hause!
Wohnen im EG (1)
Wohnen im EG (2)
Küche im EG (1)
Küche im EG (2)
Bad im EG
Diele und ASR im EG
Schlafen im OG
Wohnen im OG
Blick zum Hafenbecken
zum DG
Raum 1 im DG
Raum 2 im DG
Küche im DG
WC im DG
im Dachspitz
Hof 1 mit zwei Nebengebäuden
Nebengebäude 1
Nebengebäude 2
Hof 2
Blick übern Gartenzaun
Blick 1 in den Garten
Blick 2 in den Garten
Nehmen Sie Platz!
Terrasse von Südwest
Auf Wiedersehn!
 
 

Eckdaten

Objekt-ID:
BPI 6471
Objektart:
Einfamilienhaus
Lage:
01591 Riesa (Gröba)
Zimmer:
6
Grundstücksfläche:
ca. 670 m²
Wohnfläche:
ca. 169 m²
Kaufpreis:
180.000,00 €
Käuferprovision:
2,975 % (inkl. MwSt.)
Energieausweistyp:
Bedarfsausweis
Heizungsart:
Elektro-Heizung
Befeuerungsart:
Strom
Energiekennwert:
227 kWh/(m² a)
Baujahr:
1946
25 50 75 100 125 150 175 200 225

Objekt

Wer dieses Objekt erwirbt, taucht tief in die Geschichte ein. In seiner ursprünglichen Gestalt wurde es 1813 in zweiter Reihe am Nordufer der Döllnitz errichtet - nur wenige hundert Meter von deren Mündung in die Elbe entfernt. Auf dem Weg dahin befanden sich damals schon längst Kirche und Schloss Gröba. Möglicherweise wurde das Haus also von einem oder für einen Bediensteten des damaligen Besitzers des Schlosses, Johann Carl Benedict von Wacker, erbaut. Als Schifferhaus wird es eher nicht errichtet worden sein, denn die Elbe war bis etwa 1830 weitestgehend sich selbst überlassen. Erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts expandierte die Elbschifffahrt im Zusammenhang mit der allgemeinen Industrialisierung. In Riesa war die Entwicklung der Elbschifffahrt eng verbunden mit der Stahltradition, die 1843 begann. Bald wurde erkannt, dass sich Schifffahrt und Eisenbahnverkehr sinnvoll ergänzen. Zeugnis dafür ist der Eisenbahnverkehrshafen Riesa-Gröba (alter Hafen), der 1888 im Bereich der Mündung der Döllnitz in die Elbe in Betrieb genommen wurde. Damit lag unser Objekt nicht mehr an der Döllnitz, sondern an ihrer Flutrinne. Die Entwicklung von Elbschifffahrt und Stahlindustrie verhalf Gröba zu einem gigantischen Aufschwung. In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es in der Gröbaer Kirchstraße, also quasi in unserer Nachbarschaft, über zwanzig Geschäfte und Gaststätten. Eine davon war der "Anker", der 1880 erbaut und 1889/90 erweitert wurde. Seit 1971 befindet sich hier der Probensaal des Riesaer Orchesters. Nach einer umfangreichen Rekonstruktion ist das prachtvolle Gebäude heute Sitz der Neuen Elbland Philharmonie. Auch die repräsentative Bauweise des Rathauses (1901) legt Zeugnis vom wirtschaftlichen Aufschwung um die Jahrhundertwende ab.

Die Geschichte von Gröba wird Sie also nicht loslassen, wenn Sie hier wohnen. Der Blick auf das Hafenbecken und die kurzen Wege zum gesellschaftlichen Leben werden Sie täglich daran erinnern.

Lage

Die im Kreis Meißen an der Elbe gelegene Große Kreisstadt Riesa (ca. 30.000 Einwohner) ist vor allem ein starker Wirtschaftsstandort. Bekannte und leistungsstarke Unternehmen wie die Neways Electronics Riesa GmbH & Co. KG (900 MA), die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH (715 MA) und die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH (Werk Riesa, 650 MA) vertrauen ebenso auf die Stadt an der Elbe wie die Teigwaren Riesa GmbH, das Ölwerk Cargill, die FREYLER Industriebau GmbH, der Textilservice Elis und die Handelshof Riesa GmbH. Besonders geprägt wird der Standort aber auch von der Studienakademie Riesa (4.500 Studenten) sowie der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH mit dem Riesaer Hafen.

Doch Riesa hat noch viel mehr zu bieten: Die erdgas arena (9.000 Sitzplätze/13.000 Stehplätze) ist eine der größten Veranstaltungshallen in Ostdeutschland und lockt mit Sport und Kultur massenhaft Gäste in die Stadt. Touristisch interessant sind z.B. auch der Elberadweg, die romantische Klosteranlage, die Neue Elbland Philharmonie und die Sommerakademie.

2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel "Ort der Vielfalt". 2011 wurde die 1945 von Wehrmachtsoldaten gesprengte Schlossbrücke über dem Hafen zwischen Gröba und dem Stadtzentrum neu eröffnet und damit auch der Elberadweg auf dem Riesaer Stadtgebiet vervollständigt.

Apropos Gröba: Das 1064 erstmals urkundlich erwähnte Dorf wurde 1923 eingemeindet und ist seitdem der älteste Stadtteil von Riesa. Da befindet sich unser Objekt. Von diesem sind es nur wenige Meter bis zur traditionsreichen Gröbaer Kirchstraße und 1.900 Meter über die Hafenbrücke hinweg bis zum Bahnhof/Busbahnhof. Einkaufszentrum, Bäcker, Restaurant, Kirche, Oberschule, Gymnasium, Berufliches Schulzentrum, Staatliche Studienakademie, Elbphilharmonie, Möbelwelt, Bäderstudio - alles ist quasi um die Ecke und wer bei Feralpi, FREYLER, Teigwaren, Handelshof oder im Seifenwerk arbeitet, wird dahin laufen.

Ausstattung

Baukörper
- 1813 als eingeschossiges Einfamilienhaus (Wohnfl. ca. 60 m²) errichtet
- 1944 bis 1947 modernisiert und aufgestockt
- Raumhöhen: EG - 2,00 m, OG - 2,05 m, DG 2,25 m
- Nebengebäude von 1947

Wohnflächen lt. Hausertragsrechnung von 1946 (späterer Einbau von Bädern unberücksichtigt)
- EG: Wohnen 14,60 m², Schlafen 14,12 m², Küche 11,62 m², Kammern 9,88 und 9,84 m², Korridor 3,15 m²
- OG: Wohnen 15,93 m², Schlafen 14,26 m², Küche 13,92 m², Kammern 10,17 und 9,88 m², Korridor 3,15 m²
- DG: Wohnküche 12,60 m², Schlafen 11,76 m², Schlafen 10,20 m², Korridor 3,80 m²

Modernisierungsschritte:
1995: Elektroheizung, Kabel/Elektrik
2011: Holzfenster ISO
2012: Einbauküchen in EG und DG, Bad EG, GWC DG
2014: Dacheindeckung, Außenputz, Hof inkl. Wasser/Abwasser

Garage/Stellplatz
Zufahrt aktuell nur für Zweiradfahrzeuge, PKW werden im öffentlichen Raum geparkt, Verbreiterung der Zuwegung mit nachbarlicher Hilfe möglich.

Flutschutz
Unser Objekt ist weder bei der Flut 2002 noch bei der von 2013 mit Hochwasser in Berührung gekommen. Allerdings hatte sich Grundwasser in der Flutrinne der Döllnitz angesammelt und beeinträchtigte die Zuwegung zum Haus. Damit das nie wieder passiert, wurden 2016 umfangreiche Flutschutzmaßnahmen realisiert. Durch drei Siele in der Spundwand am Hafen kann nun Wasser von der Landseite ins Hafenbecken abgelassen werden. Mehr dazu z.B. unter https://www.saechsische.de/flutschutz-nimmt-form-an-3430444.html.

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