dieses Objekt haben wir für Sie gefunden:

Begonnen hat es 1872 mit Buntpapier...

Montagehalle
in der Monateghalle (1)
in der Montagehalle (2)
früher Wohnhaus
früher ebenfalls Wohnhaus
gehört dazu
 
 

Eckdaten

Objekt-ID:
BPI 6341
Objektart:
Halle
Lage:
01877 Bischofswerda (Goldbach)
Gesamtfläche:
ca. 5.299 m²
Grundstücksfläche:
ca. 82.078 m²
Produktions-/Lagerfläche:
ca. 4.185 m²
Kaufpreis:
650.000,00 €
Käuferprovision:
5,80 % (inkl. MwSt.)
25 50 75 100 125 150 175 200 225

Objekt

Wer dieses Betriebsgeände erwirbt, taucht zunächst tief in die Geschichte ein. Sie beginnt im Jahr 1872, als der Dresdner Kaufmann Herrmann Gmeiner (1841 bis 1911) auf dem Gelände einer alten Graupenmühle in Goldbach eine Fabrik zum Herstellen von Buntpapier gründete. Ein entsprechendes Buntpapier-Grosso- und -fabrikgeschäft eröffnete er in der Dresdner Neustadt. 1881 heiratete er Rosa, geb. Benndorf, und nannte sich seitdem Gmeiner-Benndorf. Schon nach wenigen Jahren beschäftigte er mehr als 200 Mitarbeiter und lieferte seine Bunt- und Luxuspapiere in alle Länder und Erdteile. Bis zur Jahrhundertwende baute er sie zu einer der größten Bunt- und Luxuspapierfabriken Europas aus. 1889 wurde er zum königlich-sächsischen Kommissionsrat ernannt, 1891 wandelte er seine Fabrik in eine Aktiengesellschaft um. Gmeiner-Benndorf betätigte sich auch erfinderisch, entwickelte ein spezielles Buntpapier, das sogenannte Brokatpapier, das als Vorsatz bei Bucheinbänden benutzt wurde.

1946 wurde die Fabrik enteignet. In der DDR wurde das Werk in das Kombinat Fortschritt Landmaschinen eingegliedert und als Zulieferbetrieb genutzt.

1994 ging es in den Besitz eines bayerischen Unternehmers über, der Ostsachsen als seine zweite Liebe entdeckte und im besten Sinn Aufbau Ost betrieb. Der Fabrik neues Leben einzuhauchen, schaffte er leider nicht mehr, aber SIE können es schaffen ... !

Gern können Sie übrigens auch die 2013 hochwertig sanierte benachbarte Villa als Wohn- und Geschäftshaus mit erwerben. Wir haben sie hier von der Fabrik abgetrennt.

Lage

Bischofswerda bildet das westliche Tor zur Oberlausitz. Die ehemalige Kreisstadt liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen 6 und 98 unweit der Autobahn A4, etwa auf halber Strecke zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der Kreisstadt Bautzen. Zudem verlaufen durch Bischofswerda die Fernverbindungen der Bahn zwischen Dresden, Görlitz, Breslau und Zittau.

Die Stadt Bischofswerda hat in den vergangenen Jahren umfangreich in ihre Infrastruktur investiert und bietet ihren fast 12.000 Einwohnern und den vielen Gästen eine Menge. Das herrlich gelegene Freischwimmbad wurde 1996/97 vollständig neu gestaltet. Der 1957 angelegte Tierpark zählt jährlich über 60.000 Gäste. Vier gepflegte Parkanlagen bieten ebenso Erholung wie der Wesenitzsportpark mit Stadion und Sporthalle. Alljährlich zieht das Stadtfest - die "Schiebocker Tage" - tausende Besucher in die Mauern der Stadt.

Bischofswerda verfügt mit Grundschule, Oberschule und Gymnasium auch über eine hervorragende Schullandschaft, im nahen Frankenthal besteht zudem eine evangelische Grundschule.

Aktuell sorgen in Bischofswerda sowohl die Preisentwicklung von Wohnraum in Dresden als auch der neue Bürgermeister für einen Entwicklungsschub.

In der unmittelbaren Umgebung ist vor allem der 385 m hohe Butterberg mit dem Berg-Gasthof und der Jagdbaude zu empfehlen.

Unser Objekt befindet sich in Goldbach, einem Ortsteil westlich von Bischofswerda, nahe der Bundesstraße 6.

Ausstattung

Grundstück 82.078 m²
davon
- Bauland 24.598 m² (Außenbereich!)
- Wald: etwa 33.270 m²
- Wiese: etwa 19.370 m²
- Wege: 1.650 m²
- Wasserfläche (Mühlgraben): 3.190 m², zur Energiegewinnung geeignet
- Tiefbrunnen mit sehr hoher Wasserkapazität (bis zur Versorgung einer ganzen Stadt)

Flächen/Kubatur Baukörper
- Farbgebung (1900): 308 m²/1.671 m³
- Montagehalle (1900, mit Lastenaufzug): 1.814 m²/9.233 m³)
- Streicherei (1900): 1.059 m²/5.427 m³
- Strahlerei (1900): 460 m²/2.473 m³
- Strahlerei (1977): 340 m²/2.566 m³
- Sozial- & Bürogebäude (1900): 325 m²/2.219 m³
- Labor (1900): 146 m²/591 m³
- Kompressorgebäude (1900): 90 m²/585 m³
- Produktionsgebäude (1900): 127 m²/647 m³
- Strahlerei (1900): 77 m²/504 m³
- Radschuppen (1970): 103 m²/294 m³
- Wohn-/Bürogebäude (1900): 200 m²/1.210 m³
- Wohn-/Bürogebäude (1900): 250 m²/1.440 m³

(Hallenflächen unbeschattet, für Photovoltaik geeignet)

Keine Heizung

Energieeinsparverordnung

Energieausweis wird nicht benötigt.

Provision

5,80 % (inkl. MwSt.)

Anbieter

Beate Protze Immobilien GmbH
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Thomas Birnstein

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